Am linken Aktions- und Kommunikationszentrum Alhambra wurde Mitte Juli vergeblich versucht, die Scheiben einzuwerfen.
Nazis aus Ol sind auf Naziaufmärschen vertreten. Das zeigt eine verstärkte Organisierung.
Ein links aussehender Jugendlicher wurde im Juli 2001 von 2 Neonazis angegeriffen und beraubt. Er konnte entkommen, weil er sich verteidigen konnte.
Das Pupasch am Waffenplatz ist jedes Wochenende wieder Treffpunkt von Neonazis, sodass sich bestimmte Personen in der Innenstadt nicht sicher fühlen können.
Ein Obdachloser wurde im Juli von mehreren Faschos angegriffen. Ihm wurden beide Hände gebrochen.
Es gab wiederholt
Drohanrufe gegen Linke und AntifaschistInnen(Zecke verrecke", ...).
Andere wurden von Neonazis fotografiert. (Schwarze Liste?)
antifaschistische
DEMO 7.9.1
freitag am 15h SCHLOSSPLATZ\Oldenburg
BÜNDNIS: druck ablassen"
Tat statt Staat
Die Oldenburger Neonazis treten in der letzten Zeit wieder massiver in der Öffentlichkeit auf. Die Zahl der Überfälle erhöht sich ständig. Aber rechte Gewalt gibt es nicht erst seit der staatlichen Anti-Nazi-Offensive. Seit Jahren werden Aktivitäten antifaschistischer Gruppen ignoriert. Das Problem hat sich seit Anfang der 90er nicht wesentlich geändert. Nach wie vor werden Minderheiten in Deutschland von FaschistInnen diskriminiert und verfolgt. Obdachlose, AusländerInnen, Punks, Junkies und links aussehende Menschen können sich auf offener Straße nicht mehr sicher fühlen. In den letzten Jahren sind nachweislich 100 Menschen der menschenverachtenden Ideologie der Neonazis zum Opfer gefallen. Das wurde bisher nur wenig beachtet. Bezeichnend ist es, dass die Opfer meist auch von staatlicher Seite diskriminiert werden. Während PolitikerInnen gegen Nazis wettern, werden weiter AusländerInnen in Folter, Krieg und Tod abgeschoben, werden weiter Obdachlose durch Platzverweise aus den Innenstädten vertrieben, pauschal als faul und arbeitsunwillig bezeichnet usw.
Diese Liste ließe
sich beliebig lang fortsetzen. Diese staatliche Politik ist also oberflächlich
widersprüchlich, lässt sich aber erklären. Im Zuge der Globalisierung
ist Deutschland auf ausländische Fachkräfte angewiesen und muss auf
sein Bild im Ausland achten. Deswegen dient die staatliche Politik vor allem
wirtschaftlichen Interessen und nicht zum Beispiel den Asylsuchenden. Die antifaschistische"
Politik der Regierung wird sich also auch weiterhin innerhalb der herrschenden
Gesetze bewegen,
ohne zum Beipiel die rassistischen Ausländergesetze
und die Teilung in nützliche und nicht nützliche
AusländerInnen in Frage zu stellen und ist deswegen
verlogen. Deswegen dürfen wir uns nicht auf die staatliche
Politik verlassen und müssen uns selber organisieren und aktiv werden.
Faschismus angreifen - immer
und überall!
Den Nazis die Straße nehmen!
Kommt alle zur Demo!