Die Metamorphose des deutschen Faschismus zur liberalen Marktwirtschaft:

DieserText stammt aus dem Buch von Ralph Giordano
„Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte- Die Pläne der Nazis nach dem Endsieg"

,erschienen im KIWI-Verlag. Kostet 24.90 Mark


Nicht die Herren, die Fahnenträger Europas-
die »Neuordnung der Verlierer«

»Bereits 1945, spätestens Mitte 1946 mußten wir einen erschütternden Eindruck erhalten - nämlich den, daß Hitler und die deutsche Wehrmacht zwar eindeutig den Krieg verloren hatten, aber daß die primitiv-paranoiden antisowjetischen Haßtiraden der Goebbelsschen Propaganda dennoch den Endsieg davontragen würden.« E. Field Horine

Mit Otto Ohlendorf zur liberalen Marktwirtschaft

Am 4. September 1943 wurde der Reichskanzlei in Berlin eine Studie eingereicht, die den umständlichen Titel trug: »Politische Überlegungen für den Fall, daß Deutschland diesen Krieg nicht durchzustehen vermag«. Darin hieß es: »Wenn Deutschland diesen Krieg verliert, so dürfte es einen Friedensschluß nach altem Muster nicht mehr geben. Vielmehr droht seine und des übrigen Europa völlige Unterwerfung unter amerikanische und russische Herrschaft. Die deutsche Politik hat deshalb die Aufgabe, den kommenden Gefahren vorbeugend zu begegnen und eine Ausweichmöglichkeit einzuleiten. Während der Katastrophe ist es zu spät.«

Zwei Tage vorher, am 2. September 1943, war ein »Erlaß über die Konzentration der Kriegswirtschaft« herausgekommen, der zwei arbeitsteilige Bereiche schuf: 1) den Ausbau der Kriegswirtschaft mit hoheitlichen Funktionen unter Albert Speer, eine Anstrengung, der ein gewaltiger Rüstungsaufschwung mit neuen Rekordziffern folgte und die das gesamte nationale Leben, den riesigen ZwangsarbeiterInnen-Apparat samt den Ressourcen des deutschbesetzten Europa, den Bedürfnissen des totalen Krieges unterwarf. Und 2) ein »Neuordnungsprogramm«, aber diesmal eines nicht im Zeichen der Sieger, sondern der potentiellen Verlierer. Also hie die Kriegsmaschinerie auf höchsten Touren und nach dem Prinzip »Vernichtung durch Arbeit« - dort rationales Kalkül, um zu retten, was zu retten sei.

Aber da sind nicht etwa Widerstandskämpfer am Werk, auch handelt es sich keineswegs um die geheime Wühlarbeit von Oppositionellen. Beteiligt an der Umschaltszene sind vielmehr höchste Stellen im Behörden- und Führungsapparat, eingeschlossen solche der SS. Hier beginnt eine Wirtschafts- und Funktionärselite die Nachkriegszeit im Zeichen der deutschen Niederlage zu planen! Und wer daran zweifelte, der mußte sich durch den Namen dessen überzeugen lassen, der staatlicherseits an die Spitze der neuen Planung gesetzt worden war: Otto Ohlendorf!

Nein, der kundige Leser unterliegt keiner Halluzination wie auch der Autor keinem Irrtum - es ist der nämliche Ohlendorf, der als Chef der Abteilung »Volkstum«, Inlandsnachrichtendienst, Amtsgruppe III, im Reichssicherheitshauptamt für den europäischen Völkermord ebenso verantwortlich war wie für die spezielle Ermordung von 90000 Sowjetbürgern durch die Einsatzgruppe D, die er befehligte; derselbe SS-Brigadeführer Otto Ohlendorf, der später dann in einem der Nürnberger Nachfolgeprozesse zum Tode verurteilt und am 7. Juni 1951 hingerichtet werden wird. Der gelernte Volkswirtschaftler und Massenmörder wird nun als Leiter der »Grundsatz- und Planungsabteilung« im Reichswirtschaftsministerium zum Unterstaatssekretär ernannt, bleibt aber Chef des Sicherheitsdienstes Inland (SD). Das heißt, was sich jetzt tut an einer Neuauflage der »Neuen Ordnung«, wird durch das sicherheitspolitische Machtzentrum des Dritten Reiches gedeckt. Und es tut sich viel angesichts der stetig aus allen Himmelsrichtungen zurückweichenden Fronten auf die deutschen Grenzen zu. Unter der neuen Perspektive entstehen zwischen den hoheitlichen Planungsstellen der SS einerseits und den großen Wirtschafts- und Finanzorganisationen andererseits zahlreiche Haupt- und Nebenverbindungen. Dabei geht die Initiative von eben jener „Reichsgruppe Industrie" aus, der die »Neuordnung der Sieger« vor drei Jahren so entscheidende Impulse zu verdanken hatte. Wieder dabei: Abs und Albrecht, Blessing und Keyser, Reemtsma und Westrick und - Ilgner. Mit ihm also auch die Spitzenmanager der I.G. Farben, die 1941 im Buna- und Treibstoffwerk Auschwitz das erste Großexperiment zur Vernichtung von Sklavenarbeitern unter höchsten technologischen Verwertungsbedingungen gestartet hatten.

Sie alle waren dabei, als es galt, mit Hitler und Himmler bis ans Ende der Welt zu marschieren. Wir werden sie auch später als die Creme der westdeutschen Großmagnaten wiedertreffen, zum drittenmal und unversehrt wie eh und je. Doch einer kommt nun dazu, Symbolfigur des Großen Übergangs, Retter des privaten Eigentums, Bewahrer der Kontinuität, Theoretiker und Praktiker des Zukünftigen, und all dies ohne nazistische Alt- und Vorbelastung, ja eher noch mit dem Odium der Ablehnung behaftet, für die er persönliche Nachteile in Kauf genommen hat: Er wird sie alle bald überstrahlen, der Architekt der sozialen Marktwirtschaft und Vater des bundesdeutschen Wirtschaftswunders - Ludwig Erhard! Jahrgang 1897, promoviert bei dem berühmten Volkswirtschaftler und Soziologen Franz Oppenheimer in Frankfurt 1924, seit 1928 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Wirtschaftsbeobachtung der Handelshochschule Nürnberg, war Ludwig Erhard dort 1942 ausgeschieden, weil er sich geweigert hatte, der »Deutschen Arbeitsfront« (DAF) beizutreten. Als das geschah, hatte Erhard dem Herausgeberkollegium der Institutszeitschrift angehört.

Bei der Neuplanung der »Neuordnung« im Zeichen der deutschen Niederlage finden wir ihn - 1943/44- als Leiter des von der Reichsgruppe Industrie finanzierten Instituts für Industrieforschung, ebenfalls Nürnberg.

Im März 1944 legt Ludwig Erhard die erste Studie vor - »Kriegsfinanzierung und Schuldenkonsolidierung«, ein umfangreiches Werk zur Lösung währungspolitischer Fragen nach der Niederlage. Die Grundgedanken: Um sozialen Unruhen vorzubeugen, muß die Staatsschuld auf den Rechtsnachfolger des Dritten Reiches übertragen, das angehäufte Kapital von Industrie und Hochfinanz vor der Begehrlichkeit großer, durch Kriegseinwirkung verarmter Volksmassen bewahrt und in Ruhe demobilisiert werden. Dann, nachdem eine etwaige antinazistische Empörung abgeflaut wäre, müßte der große Schritt zugunsten der Sachwerte gewagt werden. Das war in der Tat gewagt, denn mittlerweile betrugen die Gesamtschulden 680 Milliarden Reichsmark, davon 400 Milliarden direkt greifbare Staatsschuld.

Im Juni 1944 folgte aus der Feder Ludwig Erhards eine zweite Schrift für das »Sandkastenspiel des verlorenen Krieges«, ein »Programm für die Bearbeitung wirtschaftlicher Nachkriegsprobleme vom Standpunkt der Industrie«.

In ihm sind bereits die wichtigsten Elemente der liberalen Marktwirtschaft wie auch die Ansätze zur späteren Währungsreform und zum Lastenausgleich enthalten.

Aus dieser Schrift und ähnlichen Plänen ist ganz klar eine Hauptfurcht der großen Eigentümer und Manager gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zu erkennen: die Furcht vor der Phase der Demobilisierung, vor der Risikozone, der gefürchteten Phase der Revolution! Den Herren steckte noch der Schrecken von 1918/19 in den Knochen, als es einen winzigen Augenblick so schien, als würden die ausgebeuteten und vier Jahre lang auf den Schlachtfeldern geschundenen Millionen aus ihrem dumpfen Gehorsam erwachen. Als würden sie ihrer bisher unerschöpflichen Leidensfähigkeit ein Ende bereiten, sich gegen ihre wahren Feinde im Rücken erheben und ihnen die Macht aus den Händen schlagen, um sie selbst zu übernehmen. Das erwies sich nun, 25 Jahre später, in den einschlägigen Kreisen als völlig unvergessen. Deshalb gingen alle Überlegungen in die eine Richtung: wie ohne nachhaltige Erschütterung der sozialen und gesellschaftlichen Strukturen der Anschluß an eine auf Friedenswirtschaft umgestellte Produktion gefunden werden könnte (wobei in den großen Unternehmerorganisationen noch bis Anfang 1945 davon ausgegangen wurde, daß das Reich die Niederlage in festen Grenzen und mit einer eigenen, »hitlerlosen« Regierung überstehen würde). Die Hauptüberlegung der Nachkriegsplaner galt deshalb der Frage, wie die von den Fronten zurückflutenden Soldatenmassen beschäftigt und ein Arbeitslosenheer verhindert werden könnte. Der Betrieb sollte die Ordnungszelle des Staates werden und
gegen radikalistische Bestrebungen feien, dazu beitragen sollte eine sofort einsetzende kräftige Exportoffensive, um mit ihr die unvermeidlich großen Lebensmittelimporte zu bezahlen. Auch kamen jetzt Stichworte auf, die darauf schließen ließen, daß die Arbeiterschaft für die Bewahrung der alten Strukturen durch materielle Anreize gewonnen werden sollte, darunter Begriffe wie Gewinnbeteiligung und Volksaktie. Wenn diese Geste überhaupt ernst zu nehmen war - es gehört nicht viel dazu, sie als korrumpierendes Täuschungsmanöver zu enttarnen.

Denn in den Nachkriegsplänen der deutschen Niederlage finden wir nichts, was auf freie Gewerkschaften, Freizügigkeit der Arbeitnehmer oder Tarifautonomie schließen ließe. Wo immer der Begriff Wirtschaftsfreiheit auftaucht, ist mit ihm die Freiheit des Unternehmers gemeint, nicht die des Arbeitnehmers. Worum es geht, ist die größtmögliche Schonung der Sachwertbesitzer sowie ein großzügiger Ausgleich für alle durch Kriegsfolgen geschädigten Eigentümer von Sachwerten. Für die Lohn- und Gehaltsempfänger ist auf geradezu programmatische Weise nichts vorgesehen, sieht man einmal von dem durchaus vorhandenen Bewußtsein ab, für die mit Sicherheit zu erwartenden riesigen Flüchtlingsströme Milliarden aufwenden zu müssen. Dennoch gehen alle Planungen aus von einer Schuldentilgung auf Kosten der Masseneinkommen zugunsten der privaten Kapitaleigentümer - und all das gekoppelt mit einer raschen Exportoffensive und beschleunigtem Wiederaufbau.

Im ganzen begegnen uns darin die Fundamente einer Entwicklung, wie sie erst auf dem Territorium der drei westlichen Besatzungsmächte, dann auf dem des Teilstaates Bundesrepublik abrollen wird. Was Gründlichkeit und Detailfreudigkeit betreffen, so stehen die deutschen Pläne für die »Neuordnung der Verlierer« denen für die »Neuordnung der Sieger« in nichts nach: Kein Problem der Finanz-, Preis-, Lohn-, Kredit- und Währungspolitik sieht sich da vernachlässigt. Und auch die allgemeine Richtung ist von Anfang an klar: Ohne die Hilfe der Westmächte, vor allem der USA, wäre keine der zentralen Nachkriegsfragen zu lösen, weder was die Versorgung mit Nahrungsmitteln noch mit Rohstoffen anging. An der dominanten Rolle der Vereinigten Staaten von Nordamerika bei der Verwirklichung der nunmehrigen »Neuordnung« gab es also bei den Verlierern von vornherein keine Zweifel. Die Kreise, die sich jetzt intensiv an der Nachkriegsplanung beteiligten, nachdem die Weltgeschichte einen ganz anderen als den von ihnen vorgesehenen und erwünschten Verlauf genommen hatte, waren dieselben, die 1932 die Voraussetzungen für den Sieg der Nazipartei geschaffen hatten. Alle entscheidenden Gruppen des Großkapitals - Deutsche und Dresdner Bank, die Konzerne der Schwer- und der Kali-Industrie, die Elektrokartelle und die I.G. Farben, also die chemische Industrie -, sie alle nahmen regen Anteil am Konzept der »Neuordnung«, zusammengehalten von der allgegenwärtigen Furcht vor gewaltsamen Eigentumsveränderungen angesichts einer radikalen internationalen Kräfteverlagerung innerhalb jener 36 Monate zwischen der ersten und der zweiten Planungsphase. Nach der Landung der Alliierten vom Juni 1944 in der Normandie und dem unaufhaltsamen Vormarsch der britischen und amerikanischen Truppen auf Paris, Aachen und Köln war der Sieg der Anti-Hitler-Koalition nur noch eine Frage der Zeit.

Unter diesen Auspizien (unter der Schirmherrschaft; A.d.Red.) kommt es bei Angehörigen der NS-Wirt-schafts- und Funktionselite zu Äußerungen, deren erstaunliche Offenheit ein hohes Maß von Panik entlarvt. So etwa, wenn die Chefs des Wintershall-Konzerns, dies zu entnehmen einem Bericht an die SS-Führung vom 26. August 1944, erklären: »... daß der Nationalsozialismus abgewirtschaftet habe, daß die Wirtschaft den Krieg als verloren ansehe und daß der jetzige Staat zweifellos zusammenbrechen werde. Die Wirtschaft bemühe sich deshalb schon um Beziehungen zur Wirtschaft des Auslandes, denn es sei klar, daß in Zukunft nur die Wirtschaft Gewähr dafür geben könne, daß Deutschland im Kreise der Völker noch eine Rolle spielen werde.« Am 10. August 1944 kommen führende Vertreter der deutschen Konzerne im Straßburger Luxushotel »Maison Rouge« zusammen, darunter die Beauftragten von Krupp, Röchling, Messerschmitt, Rheinmetall-Borsig, Brown & Boveri, VW und anderen Konzernen, neben Mitarbeitern des Reichsministeriums für Rüstung und Kriegsproduktion, des Reichswirtschaftsministeriums und des Marinebauamtes. Vor ihnen erklärt der Vertreter des Thyssen-Konzerns, Scheidt, in seiner Eröffnungsansprache: »Die deutsche Industrie muß erkennen, daß der Krieg nicht gewonnen werden kann... Jeder Industrielle muß Fühlung mit ausländischen Firmen aufnehmen und mit ihnen Verträge abschließen. Das muß individuell geschehen und ohne daß irgendein Argwohn erregt wird. Ferner müssen Vorbereitungen für die Aufnahme beträchtlicher ausländischer Kredite für die Zeit nach Beendigung des Krieges getroffen werden.«

Nach unvollständigen amerikanischen Angaben kauften deutsche Konzerne nach den auf Straßburg folgenden Monaten mindestens 750 ausländische Firmen, darunter 214 in der Schweiz, 112 in Spanien, 98 in Argentinien, 58 in Portugal, 35 in der Türkei. Im Dezember 1944 verhandeln Vertreter der I.G. Farben in Lissabon mit Repräsentanten der US-Chemiekonzerne Standard Oil und Du Pont.

Im Januar 1945 forderte der Telefunken-Konzern das Reichswirtschaftsministerium auf, der Verlängerung seines mit der Radio Corporation of America abgeschlossenen Kartellvertrages zuzustimmen. Gleichzeitig gliederte Flick seinen Konzern neu in vier Gruppen und verlegte die Zentrale von Berlin nach Düsseldorf -Stalin ante portas!

Man muß hier einmal einen Augenblick innehalten, um sich bewußt zu werden, was da vorgeht. Nicht mehr und nicht weniger nämlich als eine Art Ausverkauf des Dritten Reiches durch die Spitzen der deutschen Wirtschaft mittels Auslandsverflechtungen großen Stils. Parallel damit laufen die wirtschaftspolitischen Planspiele Ludwig Erhards und der Reichsgruppe Industrie, um auch die binnenländischen Voraussetzungen für die Kontinuität der alten Eigentumsverhältnisse nach der deutschen Niederlage zu schaffen. Der Zynismus derer, die vor noch gar nicht langer Zeit in den orgiastischen Vorstellungen der »Neuordnung der Sieger« geschwelgt hatten, geht aber noch einen Schritt weiter. Denn zur selben Zeit, da sie ihre Nachkriegsplanungen ohne Hitler und Hakenkreuz entwerfen, in derselben Stunde, da sie all ihre bisherigen Ergebenheits- und Solidaradressen gegenüber dem Regime über Bord werfen - zur selben Zeit halten sie mit allen Kräften die Rüstungsmaschinerie auf Hochtouren! Diese gewohnheitsmäßigen Profiteure von A (wie Abs) bis Z (wie Zangen) wollen beides: die Gewinne von heute und die Gewinne von morgen. In ihren Handlungen und ihren Schriften fehlt jedes Wort, das auch nur von fern wirken könnte wie eine Konsequenz aus ihrer Teilhabe an dem größten Verbrecherstaat, den es je gegeben hat; fehlt jedes und alles, was auch nur auf den kleinsten Wurm im Gewissen derer hinweisen könnte, die an fremdem und an deutschem Blut Milliarden verdient hatten, um nun, nachdem die Welt mit ihrer Hilfe fast in Stücke geschlagen worden war, an nichts anderes zu denken, als Besitz, Privilegien, gesellschaftlichen Vorrang und politische Macht in die neue Ära hinüberzuretten. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht. »Wahrscheinlich werden uns die Deutschen Hitler und die ganze Bande anbieten, um bessere Friedensbedingungen herauszuschlagen«, notiert Henry Morgenthau ahnungsvoll am 17. Juni 1944 in seinem Tagebuch. Richtig. Aber wohl niemand ist dazu so bereit
wie die Kapitäne von Rhein und Ruhr, die großen Magnaten und Rüstungsindustriellen, die Figuren des Himmlerschen »Freundeskreises«. Und während sie sich offen von ihrem bisherigen Herrn und Meister abseilen können, ohne daß man ihnen, den Konspirateuren im Schütze des sicherheitspolitischen Machtzentrums unter dem fürchterlichen Ohlendorf, auch nur ein Haar krümmt, wird ansonsten selbst der kleinste Zweifel am deutschen Endsieg durch das (...) Enthauptungswesens der Freisler-Justiz, der Sonder- und Kriegsrichter mit dem sofortigen Tode bestraft.