Viva Osama ! Lateinamerikas Linke und ihr Feindbild USA |
Zweifellos gibt es in Lateinamerika mehr als genug Gründe, die Politik der USA abzulehnen. Nicht selten nimmt die Kritik jedoch bizarre Formen an. Da wird auf die Anschläge vom 11. September angestoßen, eine zionistische Verschwörung in den USA ausgemacht oder die vermeintliche Vergiftung durch US-Populärkultur beklagt. Doch es gibt auch Gegenstimmen, die sich gegen solch blinden Hass verwahren.
Buenos Aires am 24. März 2003: Auf der Plaza de Mayo gedenken Menschen der Opfer der argentinischen Militärdiktatur. Am Vortag vor 27 Jahren hatten sich hohe Armeeangehörige an die Regierung des Staates geputscht. Mit Unterstützung der US-amerikanischen Regierung begann eine Zeit der brutalen Repression. Rund 30.000 mutmaßliche Oppositionelle wurden zwischen 1976 und 1983 ermordet oder verschwanden in den Kerkern der Militärs. Seither kämpft Hebe de Bonafini als eine der »Madres de Plaza de Mayo« für die Aufklärung dieser Verbrechen, schließlich hat sie selbst drei Kinder durch den Terror der Militärdiktatur verloren. Sie gilt als Ikone in diesem Kampf. Auch an jenem Märzsonntag ist sie auf den Beinen. Wie für viele andere steht auch für Bonafini der gerade begonnene Krieg der US-Regierung gegen den Irak im Vordergrund des Protestes. Dieser Krieg gegen »el pueblo iraqui«, das irakische Volk, sei »schlimmer als der Genozid der Nazis«, meint die Argentinierin. In der Hand trägt sie eine Flagge des irakischen Staates, in dem zu diesem Zeitpunkt noch Saddam Hussein regierte, der allein bei den Aufständen im Jahr 1991 etwa 50.000 Oppositionelle hatte liquidieren lassen. Wo Freunde und Feinde der Völker der Welt stehen, darüber hat Hebe de Bonafini noch nie einen Zweifel gelassen: Auf die Anschläge vom 11. September köpfte sie eine Flasche Champagner. Mit ihren offenen Sympathien für die Anschläge in den USA steht die »Madre« nicht allein. In El Salvador sprühten trotzkistische Studenten Parolen, in denen sie den mutmaßlichen Hintermann des Attentates gleich zum »Führer der Menschlichkeit« erklären: „Viva Osama Bin Laden!! Lider de la humanidad“ Aus überfüllten Kleinbussen in Mexiko-Stadt dröhnten nach den Angriffen Lieder zu Ehren des Islamisten, auf einem Konzert der linken Ska-Band »Tijuana No« klärt deren Sänger seine Fans über die wahren Verantwortlichen für die Anschläge auf: Es sei kein Zufall, meint der Musiker, dass am 11. September keine Juden im New Yorker World Trade Center anwesend gewesen seien.

El pueblo unido...
Sind solche Reaktionen tatsächlich »mehr als verständlich«,
wie der im mexikanischen Puebla lehrende Politikprofessor John Holloway meint?
Angesichts der Rolle, die die USA in Lateinamerika gespielt hätten, sei
es »kaum überraschend«, dass die »Macht« mit den
USA gleichgesetzt und Antiamerikanismus zunehmend hoffähig werde, erklärt
der Wissenschaftler stellvertretend für die überwiegende Mehrheit
linker Positionen. Dabei zählt Holloway nicht zu den antiimperialistischen
Hardlinern unter den lateinamerikanischen Linksintellektuellen. Im Gegenteil:
Für seine Kritik an traditionellen Politikvorstellungen, die soziale Emanzipation
mit Machtübernahme gleichsetzen, handelt er sich regelmäßig
Ärger ein. Also sollte er es besser wissen. Denn zwischen der notwendigen
Kritik am aggressiven Vorgehen von US-amerikanischen Regierungen oder Konzernen
und dumpfem Antiamerikanismus liegt ein weites Feld. Doch anstatt differenziert
Herrschaftsverhältnisse anzugreifen, halten insbesondere Intellektuelle
und linke Aktivistinnen am manichäischen Weltbild antiimperialistischer
Prägung fest: Hier das »pueblo«, das immer und überall
für die gerechte Sache kämpft, dort der Imperialist aus Washington,
zu jeder Boshaftigkeit bereit, dient sie doch nur der seelenlosen Profitmaximierung.
Da wird der gemeinsame Kampf des chia-panekischen und des palästinensischen
Volkes beschworen, wo unter völlig verschiedenen sozialen und kulturellen
Voraussetzungen für vollkommen unterschiedliche Ziele gerungen wird, ganz
abgesehen davon, dass der Charakter des US-amerikanischen Einflusses in den
beiden Regionen nicht zu vergleichen ist Trotzdem erklarte die guatemaltekische
Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchu allen Ernstes bei einer Antikriegsdemonstration
am 15. Februar 2003 vor der US-Botschatt in Mexiko-Stadt, nach dem Irak konnte
Chiapas mit seinen Vorräten das Ziel von »US-Geschossen« sein.
Warum der große Feind aus dem Norden ausgerechnet jene Region in Schutt
und Asche legen soll, über deren Verwertung seit Jahren im Rahmen der Projekte
»Plan Puebla Panama« (PPP) und »Biokorridor Mesoamerika«
verhandelt wird, bleibt das Geheimnis Menchus. Derzeit ist man zwar bei der
in Washington ansässigen Interamerikanischen Entwicklungsbank darüber
verärgert, dass die mexikanische Regierung trotz millionenschwerer Anleihen
noch kein einziges Vorhaben des PPP umgesetzt hat. Als Kriegsgrund dürfte
mexikanisches Verbindlichkeits- und Zeitverständnis allerdings kaum reichen.
Zudem sind konservative Nichtregierungsorganisationen nicht erfolglos in ihrem
Bemühen, US-amerikanischen Pharmakonzernen den Zugang zu Bodenschätzen
und biologischer Vielfalt zu verschaffen.
Dass die Zapatistische Befreiungsarmee EZLN einheimischen und internationalen
Investoren ein Dorn im Auge ist, daran besteht kein Zweifel. Doch den wohl bedeutsamsten
Vorstoß unter internationaler Beteiligung gegen die Guerilla hat nicht
der böse Gringo zu verantworten: Nach Angaben des EZLN-Subkommandanten
Marcos war es die sozialdemokratische Regierung des Spaniers Felipe Gonzalez,
die den mexikanischen Kollegen Hilfe angeboten hatte. Schließlich hat
man in Madrid ausreichend Erfahrung mit Terrorismusbekämpfung’ Antiimperialistische
Hardliner Ungeachtet solcher Tatsachen gärt in Lateinamerika bei fast jeder
sich bietenden Gelegenheit eine Mischung aus nationalistischen und antisemitischen
Ressentiments. Ihre Zutaten bestehen aus wild konstruierten Verschwörungen
und kulturalistischen sowie vulgärmarxistischen Zuschreibungen. Der Hauptfeind
materialisiert sich in den USA, ergänzt wird er durch den »kleinen
Satan« Israel. Ob auf dem Weltsozialforum in Porto Alegre oder auf Antikriegsdemonstrationen
in Mexiko-Stadt, nirgends fehlen die Plakate, T-Shirts oder Pamphlete, auf denen
US-Präsident George W. Bush und Israels Regierungschef Ariel Sharon mit
Hitler gleichgesetzt werden.
Natürlich kann man von den vielen jugendlichen Demonstranten kaum erwarten,
dass sie sich mit der Geschichte des deutschen Faschismus auseinandergesetzt
haben. Für sie ist Hitler schlicht das Non-Plus-Ultra der Brutalität
und ihr Vergleich folgerichtig Ausdruck radikaler Ablehnung der kapitalistischen
Verhältnisse, die sie in Bush oder Sharon personifiziert sehen. Doch diese
Haltung kommt nicht von ungefähr. Sie reproduziert den Diskurs derjenigen,
von denen historische Genauigkeit und Analysefähigkeit einzuklagen wäre:
die professionellen linken Kommentatoren, die lateinamerikanische politische
Debatten maßgeblich prägen. Zum Beispiel im mexikanischen Blatt »La
Jornada«: In der bedeutsamsten linken Tageszeitung Lateinamerikas darf
der US-Soziologe James Petras ständig darüber informieren, wie die
»Architekten des Krieges« aussehen: »Zwei Schwarze, ein paar
Angelsachsen, etliche Juden und ein Hispano-Amerikaner.«
Sicher zählt der Antiimperialist Petras zu den Hardlinern. Ähnliche
Haltungen finden sich jedoch auch in den Artikeln der meisten lateinamerikanischen
Nachrichtenagenturen linker Prägung. Vergleiche etwa zwischen dem Warschauer
Ghetto und den Zuständen nach dem israelischen Angriff auf das palästinensische
Jenin sind weit verbreitet. Wen wundert es da noch, dass Demonstranten und Demonstrantinnen
in Mexiko-Stadt »Juden raus aus Palästina« fordern. Derlei
Gedankengut ist zudem nicht auf die Linke beschränkt. In der bürgerlichen
Tageszeitung »Excelsior« beschreibt beispielsweise Isidro Herrera
Hernändez den Irak-Krieg als ein seit 1974 geplantes Projekt von »extremistischen
und weltbeherrschenden Gruppen rund um rechte US-Politiker, Juden und Militaristen«.
Diese »heilige Kaste hat ihre Eier in den USA gelegt und die öffentliche
Meinung mit ihrem Hass auf Muslime infiziert,« um »drei Milliarden
Menschen, in erster Reihe die islamischen Völker« mit Atombomben
zu vernichten. Diabolische Verschwörungen Die Professorin und Kolumnistin
Esther Shabot kann solche Texte kaum mehr lesen. Die mexikanische Jüdin
beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Antisemitismus in Lateinamerika.
Seit 1 8 Jahren stellt man ihr im »Excelsior« als Exotin wöchentlich
eine Kommentarspalte über den Nahen Osten zur Verfügung. Die Hoffnung
auf Bündnispartner in der Linken hat Shabot so gut wie aufgegeben. Unter
der Fahne des Fortschritts und des Antirassismus verbreite die Jornada »Lügen
und Verdrehungen« und helfe dabei, »Rassismus und Antisemitismus«
zu verbreiten. Man vermische alles, sagt sie, »Israel, die israelische
Regierung, den Zionismus, Sharon, die Juden auf der ganzen Welt und die amerikanischen
Juden, Bush das alles kommt in einen Topf, um daraus eine diabolische Verschwörung
zu konstruieren.« Frage man jedoch »Durchschnittsmexikaner«,
wo Israel geographisch liege oder wie groß denn die jüdische Gemeinde
in den Vereinigten Staaten sei, könnten sie darauf keine Antwort geben.
Antinordamerikaner zu sein, so Shabot, bedeute fast per Definition, auch Antizionist
zu sein. »Und bist du erst mal Antizionist, ist der Schritt zum Antisemiten
in den meisten Fällen fast automatisch getan.« Angesichts der Geschichte
des Landes, etwa der Annexion eines Teils durch die USA im 19. Jahrhundert,
wundert sie sich jedoch nicht über die antiamerikanischen Gefühle,
die »in der mexikanischen Gesellschaft Wurzeln geschlagen« haben.
Trotzdem spricht sie von einem Verhältnis gegenseitiger Abhängigkeit
und betont die Nähe, die zwischen den Menschen beider Staaten bestehe:
»Im kulturellen Bereich gibt es hier eine große Menge an US-Produkten,
man hört viel nordamerikanische Musik, man reist gern als Tourist in die
USA.«
Die Einflüsse des US-amerikanischen Lebensstils sind an vielen Ecken Mexikos
präsent: Die Prachtstraße »Reforma« in der Hauptstadt
gleicht einer Mischung aus US-amerikanischem Prunk und mexikanischem Straßenhändlerchaos.
An der Nordgrenze des Staates hat sich längst eine eigene Kultur entwickelt,
die mexikanische und US-Elemente miteinander verbindet, und auch die rund 18
Millionen in den Vereinigten Staaten lebenden Mexikaner und Mexikanerinnen hinterlassen
bei jedem Besuch in der alten Heimat Spuren.
Dass diese Vermischung der Lebensstile ganz im Sinne des Hegemonietheoretikers
Gramsci nicht ausschließlich auf Zwang, sondern auch auf Konsens beruht,
dass viele Aspekte des US-amerikanischen Einflusses affirmativ und ganz selbstverständlich
aufgenommen werden, will man in der Linken nicht wahrhaben. Wer in Lateinamerika
besonders radikal sein will, boykottiert spätestens seit dem Irak-Krieg
McDonalds, Walmart und Coca-Cola. Die freien Radiomacher »radialistas
apasionados« erklären in einem kurzen Spot, wie’s geht: Während
die Kinder nach Cola, Hamburger und Fritten schreien, klärt Papi so lange
über das ungesunde und bluttriefende Fastfood aus den USA auf, bis auch
die Kurzen verstanden haben: »Wir kaufen nichts aus Gringolandia. Unseres
ist Unseres und das ist sauber. Das von ihnen kommt getränkt mit irakischem
Blut. Die dahinter verborgene Überhöhung einer wie auch immer definierten
»eigenen Kultur« gegen Fremdes, in der Regel verkörpert in
der vermeintlichen US-Dekadenz, zieht sich jedoch durch die verschiedensten
gesellschaftlichen Bereiche Lateinamerikas. Notwendige politische Forderungen
wie etwa Maßnahmen zum Schutz der landlichen Ökonomie vor der übermächtigen
Konkurrenz aus denn Norden werden häufig mit einer Mystifizierung der »eigenen«
Geschichte oder der nationalen Identität angereichert, die es zu verteidigen
gelte.
Abschied von der Revolution
Ein wesentliches Problem der lateinamerikanischen Debatte ist, dass soziale
Widersprüche hinter simplen Gegensätzen wie Nord versus Sud verschwinden.
Wenn beispielsweise die in Kuba lebende chilenische Autorin Mar-tha Harnecker
zur gemeinsamen Front von »nationalen Befreiungsbewegungen der Dritten
Welt mit der Antiglobalisierungsbewegung des Nordens« gegen die »Metropolen«
mobilisiert, dann unterschlägt sie, dass es auch in den Landern des Südens
Schichten gibt, die von der kapitalistischen Vergesellschaftung profitieren.
Und dass in zahlreichen Fällen, etwa in Argentinien, heimische Machthaber
erheblich zum Zusammenbruch ganzer Nationalökonomien beigetragen haben,
nimmt die renommierte Chronistin der lateinamerikanischen Linken offenbar hin
-oder gar nicht erst zur Kenntnis.
Wohin eine solche Weltsicht fuhren kann, verkörpern Leute wie Mario Polanco.
Der Mitbegründer der guatemaltekischen CAM, einer der wichtigsten Gruppen
im Kampf gegen die Militärdiktaturen, setzt heute auf eine »patriotische
und nationalistische« Politik in Kooperation mit der Bourgeoisie. Deshalb
werde er nicht auf den Sozialismus warten, sondern mittels einer nationalen
etatistischen Entwicklungspolitik seinem Land dienen. Während sich wie
er viele Genossen und Genossinnen auf diesem Weg längst von der Revolution
verabschiedet haben, agitiert Harnecker mit platten Parolen: »Die neofaschistische
Militärdiktatur USA« ist der Hauptfeind.
Harnecker will in ihrem Kampf gegen die »Konzentration und Grenzenlosigkeit
des Finanzkapitals« die Bevölkerung »mittels einer einfachen
und konkreten Sprache« einbeziehen. Der Politologe Holloway plädiert
sogar dafür, die anfängliche Begeisterung über den 11. September
nicht zu vergessen, sonst verliere man »die Berührung zu der tiefgründigen
Reaktion gegen kapitalistische Macht in der ganzen Welt.« Man dürfe
die »O-sa-ma, O-sa-ma«-Rufe nicht zurückweisen, sondern von
ihnen aus und über sie hinausgehen, erklärt der Marxist.
Genau in solchen Auffassungen sieht der mexikanische Politologe Samuel Schmidt
die größte Gefahr. Für den Professor der Autonomen Universität
in Ciudad Juarez stehen die unzähligen Hitler-Bush-Sharon-Vergleiche im
direkten Zusammenhang mit der »Unwilligkeit gewisser politischer Strömungen
und derer Vertreter, komplizierte Zusammenhänge« zu verstehen und
zu analysieren. »Irgendwann setzen sich diese vereinfachten Bildern in
den Köpfen fest, sagt Schmidt. »Wiederhole diese Lüge noch tausendmal,
und die Dummen haben ihre Fahne«. Und »Am Ende gelten Israel und
der Zionismus als konsequenter Ausdruck des Imperialismus und die Juden als
Verkörperung des Bösen schlechthin.«
Schmidt steht mit seiner Kritik nicht ganz alleine da: In einer Ausgabe der
mexikanischen Zeitschrift »Letras Libres«, die sich mit antiamerikanischen
Ressentiments beschäftigt, erinnert auch David Rieft an den Satz von August
Bebel: »Antisemitismus ist der Sozialismus der dummen Kerls«. Das
liberale Blatt, das von der »Jornada« als kriegstreibende »Yankee-Soldateska«
diffamiert wird, wurde einst von einer Gruppe um den Literaturnobelpreisträger
Octavio Paz gegründet, die sich schon durch ihre Kritik am Stalinismus
in der Linken Feinde gemacht hat. Heute sind es Sätze wie die von Rieft,
die provozieren: »Opferrolle und Tugend gehen nicht unbedingt Hand in
Hand (...) Nicht jede Rebellion gegen die Imperien führt zu einer Verbesserung
des Status Quo.«
Der chilenische Schriftsteller Jorge Edwards, der sein Land 1973 nach dem Putsch
von Pinochet verlassen musste, sieht die Wurzeln des »antiyanquismo latinoamericano«,
welcher nichts mit einer radikalen Kritik am Agieren der USA in Lateinamerika
zu tun habe, im antiimperialistischen Weltbild, jenem »Hass, der aus den
Eingeweiden kommt« und als Leidenschaft und Ideologie seit jeher politische
Zusammenhänge verkürze und vereinfache. Edwards plädiert für
eine radikale Selbstkritik der lateinamerikanischen Linken, die sich einer grundlegenden
Therapie unterziehen solle: »Der David der lateinamerikanischen Legende
ist ein neurotisches, engstirniges und halbparanoides Wesen.«
Mary Kreutzer ist Autorin von »Niederlagen des Friedens. Gespräche und Begegnungen in Guatemala und El Salvador« und Redakteurin von Context XXI.
Wolf-Dieter Vogel arbeitet in Mexiko-Stadt für die Medienprojekte onda und poonal sowie als freier Journalist.
