fragend Lateinamerika-Wochen |
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Fr. 30. Mai:
Kubanisch - mexikanische Filmnacht
20.00 „Kubanisch reisen“ (Mexiko/Kuba/Dtl.)
22.00 „Amores perros“ (Mexiko)
Die Weite der cubanischen Provinz und der pulsierende Hexenkessel von Mexiko-Stadt
werden an diesem Abend filmisch aufeinandertreffen. Dazu kommen ausgewählte
Spezialitäten: Filme aus der Aufstandsbewegung der Zapatistas im Süden
Mexikos.
Alhambra, Hermannstr. 83
Di. 3. Juni
„Kanal B – Special – Argentinien“ - Film
(Arg./Dtl. 2003, 60 min) Ein Jahr nach den großen Unruhen in
Argentinien dokumentiert die Berliner Videogruppe Kanal B Prozesse der Selbsthilfe
und Basisorganisation.
19 Uhr, AstA der Uni Oldenburg, Uhlhornsweg
Mi. 4. Juni
Land für die Landlosen - Vortrag
Pater Frei Ze Valdir Heinen arbeitet seit Jahren mit BäuerInnen in der
MST und wird über Geschichte, Probleme und Ziele dieser Bewegung berichten.
20 Uhr, BIS – Saal der Uni Oldenburg, Uhlhornsweg
Do. 5. Juni
„Kanal B – Special – Argentinien“ - Film
20 Uhr, Kaluppe - Jugendcafé im Alhambra, Hermanstr. 83
Mo. 9. Juni
Krise und Aufbruch - Vortrag und Diskussion
Der Journalist Uli Brandt befasst sich seit Jahren mit den Prozessen und Dynamiken
in Argentinien und wird über Hintergründe der Krise und Strategien
der Bevölkerung berichten.
20 Uhr, Alhambra, Hermannstr. 83
Mi. 11. Juni
„Starke Wurzeln” – Film und Vortrag
Die Referentin Johanna Below zeigt den Film RAIZ FORTE” – “Starke
Wurzeln”. Der anschließende Vortrag soll einen Einblick in die Geschichte
der ungerechten Landverteilung in Brasilien geben.
20 Uhr, KHG, Unter den Linden 23
Mo. 16. Juni
„Rio Negro – das schmierige Geschäft der WestLB in Ecuador“
- Film
Die Ölförderung im Osten Ecuadors bedroht und zerstört nicht
nur die einzigartigen Regenwälder der Anden, sondern auch die dort ansässigen
indigenen Gemeinschaften. Der Filmemacher Heiko Thiele präsentiert seinen
Film „Rio Negro“. Dieser beschreibt die Auswirkungen dieses schmutzigen
Geschäftes ebenso wie den zunehmenden Widerstand gegen die Ausweitung der
Ölförderung und die Verwicklung der Westdeutschen Landesbank.
20 Uhr, KHG, Unter den Linden 23
Do. 19. Juni
„Die Augen der Welt“ - Vortrag
Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas
Seit ihrem Aufstand sind die rebellischen Gemeinden in Chiapas heftigen Repressionen
ausgesetzt. Internationale BeobachterInnen sollen durch ihre Anwesenheit Übergriffe
verhindern. Die Referentin war als Menschenrechtsbeobachterin in Chiapas und
wird in ihrem Diavortrag über die Situation und das Leben in den Dörfern
berichten.
20 Uhr, ESG, Quellenweg 55a
Mo. 23.Juni
„Insel der Musik“ - Lesung
Spätestens mit dem „Buena Vista Social Club“ ist Musik aus
Cuba auch hierzulande populär geworden. Daß die Insel jedoch noch
mehr zu bieten hat, zeigt uns der cubanische Autor Miguel Mejides mit einem
literarisch-musikalischen Abend.
20 Uhr, Casablanca-Bistro, Johannesstr. 17
Sa. 14. Juni (geänderter Termin)
Ché Guevara-Abend
Ché Guevara – Arzt, Guerillero, Revolutionär, Popikone.
Hätte er einen bequemeren Weg gewählt, würde er heute 75 Jahre
alt werden. Das soll gefeiert werden
Marvins, Rosenstraße 6
Di. 1.Juli
Selbstverwaltung in Rebellion - Diavortrag
Bei der Lösung ihrer Probleme vertrauen die Zapatistas schon lange nicht
mehr auf die Regierung. Hunderte von Dörfern haben sich zur „Autonomen
Gemeinde“ ernannt und treiben die Entwicklung basisdemokratischer selbstverwalteter
Strukturen in allen Lebensbereichen voran.
20 Uhr, 3.Welt-Laden, Auguststr. 50
Do. 3. Juli
Globalisierung der Solidarität statt Globalisierung des Profits und des
Elends
Ein Erfahrungsbericht von Klaus Hagedorn (Hochschulpfarrer) über ein Dialogprogramm
in Guatemala im Februar und März 03.
20 Uhr, KHG, Unter den Linden 23
Mo. 7. Juli
„Land und Freiheit“ – Entstehung und Praxis der zapatistischen
Bewegung
Wer sind die Zapatistas? Was wollen sie? Wie hat sich diese Bewegung entwickelt?
Eine Einführung (nicht nur) für SchülerInnen.
19 Uhr, Helene-Lange-Schule (IGS Marschweg)
So. 13. Juli
„Preguntando caminamos“ Der Zapatismus als Beispiel für Wege
in eine andere Welt
Das zapatistische Polititverständnis - Anregungen für die politische
Arbeit hier? Vortrag und Diskussion mit Menschen aus der Gruppe B.A.S.T.A.,
Münster
20 Uhr, Alhambra, Hermannstr. 83
Mo. 14. Juli
Neoliberalismus in Lateinamerika
Sozialabbau, Privatisierung, Vorrang der Wirtschaft vor dem Sozialen. Die Umsetzung
der neoliberalen Ideologie schreitet auch in Europa weiter voran.
Die Länder Lateinamerikas sind dieser Entwicklung bereits länger ausgesetzt.
Dorit Siemers vom Münsteraner Bildungsverein „Zwischenzeit e. V.“
wird die neoliberale Politik sowie deren Effekte auf die regionalen Ökonomien
und die Lebenswirklichkeit der Bevölkerung darstellen.
20 Uhr, ALSO-Halle, Kaiserstraße 19
Do. 17. Juli
Fiesta Latina
Das große Fest zum Abschluß, gemeinsam mit der Fachschaft Interkulturelle
Pädagogik
ab 21 Uhr, Alhambra, Hermannstr. 83
Voller Freude präsentieren wir Euch und Ihnen die Lateinamerika-Wochen
in Oldenburg. Den vielschichtigen Prozessen auf dem amerikanischen Kontinent
wollen wir mit Diskussionen, Vorträgen, Filmen und Festen nähern.
Dabei wird es diesmal drei Themenschwerpunkte geben. Wir freuen uns auf Euer
und Ihr Interesse.
die Vorbereitungsgruppe
eine Veranstaltungsreihe von:
* gruppe basta oldenburg
* 3.Welt Informations-
zentrum & Laden
gefördert von:
inWEnt und ABP
Schwerpunkt Chiapas/Mexico
“Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit“ Unter dieser Parole erhoben
sich 1994 weite Teile der indigenen Bevölkerung im mexikanischen Bundesstaat
Chiapas. Heute, neun Jahre später, dauert der Kampf der Zapatistas gegen
die jahrhundertelange Unterdrückung und Entrechtung weiter an.
Schwerpunkt Argentinien
Im Dezember 2001 stürzte das einstige Musterland Argentinien in eine schwere
wirtschaftliche Krise. Die Bevölkerung reagierte nicht nur mit heftigen
Protesten, die eine Regierung nach der anderen zu Fall brachte, sondern auch
mit vielfältigen Initiativen: Nachbarschaftsversammlungen, Tauschbörsen
und die Übernahme von Fabriken in Eigenverwaltung.
Schwerpunkt Brasilien
Der Kampf um Land ist auch in Brasilien einer der zentralen Konflikte. Eine
wichtige Rolle dabei spielt die Landlosenbewegung MST, die mit großen
Mobilisationen und Landbesetzungen versucht, den BäuerInnen eine Basis
zum Leben zu schaffen.