
vom 20.7. bis 29.7.2001 in der nähe von bremen:
wir sind eine gruppe von menschen aus bremen, die sich extra zum planen und vorbereiten des a-camps zusammengefunden haben, wir haben uns rat und unterstützung von leuten geholt, die die vorherigen camps mitorganisiert hatten, da wir es wichtig finden, daß es ein a-camp gibt und zwar kontinuierlich. einen ort, an dem sich jedes jahr menschen treffen und wiedertreffen, um die möglichkeit zu nutzen, anarchistische theorie und praxis miteinander zu verbinden und zusammen einen spaßigen urlaub zu verbringen. uns ist klar, daß ein zeitlich begrenztes camp einem rückzug auf eine insel gleicht. doch schaffen wir uns gerade dadurch einen freiraum, jenseits der alltäglichen gesellschaftlichen normalität, der es uns ermöglicht, unsere ideen vom herrschaftsfreien zusammenleben umzusetzen und anhand der praxis weiterzuentwickeln.
als grundkonsens setzen wir voraus, daß herrschaftsfreiheit mit sexistischen und patriarchalen verhaltensweisen nicht vereinbar ist. überhaupt sind diskriminierungen aller art nicht zu dulden und es muß auf dem camp immer zeit sein, sich damit auseinanderzusetzen. das sollte natürlich nicht nur für das camp gelten, sondern auch und vor allem im alltag.
wie in den letzten jahren soll es eine reihe von workshops geben, vom erlernen von direkten aktionsformen (wie z.b. baumklettern) und dem austausch von erfahrungen damit bis zu theoretischen auseinandersetzungen (z.b. globalisierung des widerstandes, anarchismus im alltag oder in schule, uni und ausbildung, politischer veganismus, kapitalismus.........)
diese workshops gibt es allerdings nur, wenn ihr sie vorbereitet und anbietet, wir als vorbereitungsgruppe werden uns nur wenig darum kümmern können, daß ein reichhaltiges und vielfältiges workshop-programm entsteht.
das gilt in ähnlicher weise für die gemeinsame organisation des camps. wir werden zwar die vorbereitung gemeinsam mit anderen gruppen übernehmen, aber ohne leute, die das camp auf-und abbauen, essen besorgen, kochen usw geht natürlich gar nichts, die vorbereitungsgruppe wird es mit beginn des camps in der form nicht mehr geben, auf jeden fall soll es ein möglichst reichhaltiges kultur- (oder gegen-kultur-?)-programm geben, wenn ihr musik machen, kabarett- oder theaterstücke aufführen oder sonstwie das abendprogramm füllen wollt, meldet euch bitte bei uns.
auch wenn ihr euch zutraut, als sanis kleinere und größere weh-wehchen zu behandeln oder ihr irgendeine sanitäts-ausbildung habt - meldet euch bei uns, denn wir brauchen unbedingt noch camp-sanis für notfälle.
leider gibt es auf dem camp-gelände natürlich nur begrenzten platz, deshalb brauchen wir unbedingt eine anmeldung von euch, wenn ihr teilnehmen wollt, wenn ihr euch angemeldet habt, werden wir euch regelmäßig mit wichtigen Informationen versorgen, zum beispiel werden wir euch dann den genauen ort bekannt geben und wie mensch dort hinkommt, das camp wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein.
bis bald auf dem a-camp...
...oder auf einem
der anderen linksradikalen sommercamps:
2. antirassistisches
grenzcamp im südspanischen tarifa, voraussichtlich
anfang juli
2. antirassistisches
camp an der polnisch- weissrussischen grenze, vorraussichtlich vom 12. 18. Juli
4. antirassistisches
grenzcamp in deutschland, frankfurter flughafen vom 27.juli bis 5. august
antisexistisch/
antirassistisches sommercamp bei bremen vom 13.-22.juli