Polizisten verprügelten in Hamburg Polizisten

Ausschreitungen bei Räumung des „Bambule"- Bauwagenplatzes - Verletzte wollen Kollegen verklagen

Hamburg - Beim Großeinsatz gegen Demonstranten in Hamburg sind am Wochenende Polizisten aus Thüringen mit Schlagstöcken gegen in Zivil gekleidete Polizisten aus Schleswig-Holstein vorgegangen. Die Beamten hätten Kopfverletzungen erlitten, teilte der innenpolitische Sprecher der Hamburger SPD-Fraktion, Michael Neumann, am Donnerstag mit. Sie seien dienstunfähig und wollten nun die Kollegen aus Thüringen verklagen.

Ein Sprecher des Kieler Innenministeriums bestätigte auf Anfrage, dass zwei schleswig-holsteinische Polizisten von Kollegen aus Thüringen verletzt wurden: „Was sich im einzelnen abgespielt hat, muss die Hamburger Einsatzleitung ermitteln", sagte er. Der Büroleiter von Hamburgs Innensenator Ronald Schill wollte den Vorfall am Donnerstag zunächst nicht kommentieren.

Nach Angaben der Hamburger SPD-Fraktion hatten sich die Zivilkräfte aus Schleswig-Holstein bei dem Einsatz „mit dem vereinbarten Kennwort als Polizisten zu erkennen gegeben". Dennoch hätten die Kollegen auf sie eingeprügelt. Neumann forderte eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls. Die SPD-Fraktion werde das Thema auch in der nächsten Sitzung des Innenausschusses zur Sprache bringen. Neumann rief Schill auf, seine „Strategie der Eskalation" im Zusammenhang mit den Ausschreitungen seit der Räumung des „Bambule"-Bauwagenplatzes zu stoppen. (APA)

 



FILM: „NIEMALS AUFGEBEN"

Widerstand im Wendland gegen die Castortransporte im November 2002

Die Faust in der Tasche, das Herz in der Hand .........

im ANTIFA-CAFE

Montag 09.12.02

20. 30 h

Wichtige Dinge kann mensch keiner Regierung überlassen!

 


 

600 km gegen Rudolf Hess -
500 km gegen die Wehrmacht?

Wie verhindern wir bundesweite
Nazi-Aufmärsche?

20.30 Uhr im ANTIFA-CAFE Mo 16.12.02

Vor 4 Monaten marschierten über 2000 Nazis zum sogenannten Rudolf-Hess-Gedenken durchs oberfränkische Wunsiedel und am 17. November sollte ein Trauermarsch mit dem Motto „Ruhm und Ehre dem deutschen Frontsoldaten" in Halbe in Brandenburg stattfinden, der aber kurzfristig verboten wurde,

Zwei Ereignisse mit Tradition. Bereits Anfang der 90er war vor allem Wunsiedel ein Aktionsschwerpunkt der militanten Neo-Nazi-Szene.

Wunsiedel und Halbe sind aber auch Beispiele für entschlossenen antifaschistischen Widerstand. Nutzen wir die Möglichkeit, aus der Geschichte der antifaschistischen Kämpfe zu lernen. Dazu wollen wir kurz die Ereignisse in Wunsiedel und Halbe skizzieren und danach mit Euch zusammen zu überlegen, welchen Umgang wir hier in Oldenburg (und umzu) mit bundesweiten Nazi-Aufmärschen für richtig und wichtig halten.

„Antifa heißt Busfahren" oder „Unsere Nazis bleiben hier"

In der Hoffnung auf Konstruktives

Rote Rispe





Prozeßtermin

Am Dienstag, dem 10. 12. findet um 14.30 h im Amtsgericht ein Prozess im Zusammenhang mit den Aktionen zum Naziaufmarsch am 27.10. 01 statt. Der betroffenen Person wird „Landfriedensbruch" vorgeworfen.

Kommt alle zum staatlichen Marionettentheater!

 




AK KRAAK SPEZIAL
„ARME REICHE WELT"

Ein Film über das Weltsozialforum 2002 in Porto Alegre
55 Minuten

In „ARME REICHE WELT" reisen wir mit den FilmemacherInnen auf das weltweit größte Forum der „Bewegung der Bewegungen", auf dem Anfang dieses Jahres in Porto Alegre (Brasilien) 51.000 TeilnehmerInnen aus 131 Staaten tagten. Das WSF ist hervorgegangen aus den Antiglobalisierungsprotesten und soll dem Austausch über die Entwicklung von Alternativen zur Umgestaltung der Welt dienen. Wir bekommen Einblicke in die Innereien: Widersprüche, Diskussionen, Konflikte und vor allem Vielfalt.

Eine der FilmemacherInnen wird anwesend sein.

Freitag, 6.12., um halb neun im Alhambra