Den Castor verhindern, bevor er losfährt
am 12. August
2000
Demo und Widerstandscamp
an der Seerauer Brücke im Wendland
Nach dem rot-grünen Atomprogramm müssen wir recht bald mit neuen Castortransporten rechnen. Bevor ein Transport nach Gorleben rollen kann, muß die Eisenbahnbrücke über die Jeetzel zwischen Hitzacker und Dannenberg abgerissen und neu gebaut werden, Die Vorbereitungen dafür sind schon im Gange. Im letzten Jahr, nachdem bereits 2 Castortransporte über diese Brücke gefahren waren, wurde festgestellt, daß sie den Anforderungen solcher Transporte gar nicht genügt, allein für diesen Zweck soll sie in den kommenden Monaten mit einem immensen Aufwand erneuert werden. Aber wir werden nicht tatenlos zusehen, wie eine für den normalen Zugverkehr benutzbare Brücke in eine Castor-taugliche Brücke umgebaut wird. Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen. Solange die Stillegung aller Atomanlagen nicht beschlossene Sache ist, solange mit rot-grünem Konsens weiter Atommüllberge produziert werden, werden wir den Weiterbetrieb stören. Wir stellen uns quer, auf Schiene und Straße- und auch auf und an der Seerauer Brücke !
Ortstermin
Los gehts mit einem
Spaziergang am Samstag, den 12. August um 15 Uhr, Treffpunkt dafür ist die Bahnunterführung
in Seerau; Kaffee und Kuchen gibts unterwegs.
Danach richten wir uns mit einem Camp in der Nähe der Brücke ein. Bringt Zelte,
Schlafsäcke, viele Ideen und Menschen mit. Auch Flöße, Kanus, Schlauchboote,
Luftmatratzen und Schnorchel und alles, was dem Spaß unter einer Jeetzel-Brücke
dient, sind willkommen. (Naja, was Spaß halt so heißt: Mackersprüche, Hucke
zusaufen und dumm Rumkiffen is nich! Aber das wissen wir ja, ne?) Sollten die
Bauarbeiten zu diesem Zeitpunkt schon begonnen haben, lassen wir uns dort auch
über das Wochenende hinaus nieder. Ansonsten kommen wir wieder am Wochenende
nach Baubeginn.
bis danni
Die Anreise zum Camp ist ab Freitag, den 11. August möglich; die Volxküche läuft allerdings erst am Samstag auf. Den genauen Ort können wir noch nicht sagen. Fragt bitte ab und zu beim BI-Büro nach (058 41 - 46 84) Wer lieber aufs Gradewohl losfährt, muß in der Gegend nach Schildern oder Zelten schauen.