„Sommer 2000“
und alles geht den Bach runter:
Die Nachrichten
sind mal wieder zum Kotzen: Eine Bombe veranlaßt PolitikerInnen aller Parteien
so zu tun, als wären sie AntifaschistInnen. Die BürgerInnen werden aufgerufen,
Zivilcourage zu zeigen, aber alles in allem wird das wieder so enden wie immer.
Ein paar Wochen Zeitungsrummel, bis alle der Meinung sind, daß jetzt aber genug
drüber geredet wurde, irgendwas wird verboten, schärfere Gesetze werden erlassen.
(gegen wen die angewendet werden, wissen wir ja) Die EXPO erledigt sich mittlerweile
von alleine. Leider ist dies kein Verdienst der deutschen Linken, leider müssen
nachher alle dafür bezahlen, leider ist das wieder allen egal, und am Ende werden
die EXPO-MacherInnen sogar noch versuchen, das ganze als Erfolg zu verkaufen.
In den USA sieht es mal wieder so aus, als ob der nächste Präsident mal wieder
ein“noch Mehr“- Präsident wird: Noch mehr Globalisierung, noch mehr Todesstrafen,
und vor allem noch mehr Kriege, die sind gut für noch mehr Wirtschaftsaufschwung.
Auch das Wetter ist zum Kotzen: es regnet und regnet, die Graspflanzen wollen
nicht so richtig wachsen, alle anderen fahren in Urlaub, und als einziger Trost
bleibt, daß es beim letzten Flugzeugabsturz mal die richtigen getroffen hat:
ein Haufen reicher Leute, die ihren Luxus auf einer Kreuzfahrt unter sich genießen
wollten.
euer politisches Magazin mit Anspruch