REP-Stand 2004 Ein Fotobericht vom 6. Nov. 04
Am Samstag dem 6.11. war es so weit: die Rep`s wollten einen Infostand und eine Kundgebung mit über 100 Leuten abhalten. Das ist ihnen zum Glück nicht so wirklich gelungen. Schon um 8.05 wurde der Platz, wo der Stand stehen sollte, in einer tollen Aktion von einigen Menschen besetzt, die ein 6m hohes Dreibein aufstellten. Flugs kletterte eine Person hinauf und schwebte über dem Schlossplatz. Ab dann sammelten sich auf dem Schlossplatz 500-800 Menschen, wobei sich ein reges Kommen und Gehen entwickelte.






Ab etwa 10.00 h fanden sich hinter dem ehem. Katasteramt neben dem „Cadillac“ die Republikaner ein. Sie hatten sich zuvor in sicherer Entfernung zu den GegendemonstrantInnen unter der Autobahnabfahrt am Marschweg getroffen. Dorthin waren, auch mit ihrer angekündigten Verstärkung durch die Pappnasen aus Köthen (Sachsen), nur 26 gekommen.


Um 10.00 h wollten sie eigentlich schon auf dem Schlossplatz sein, doch die aus Leipzig, Chemnitz und Bremen angekarrten 500 Bullen machten nur geringfügige Anstalten in Form von Ansagen und verwirrten Manövern den Schlossplatz zu räumen. Die Bullen entschlossen sich schließlich die Kundgebung der Rep’s durchzusetzen, allerdings nicht auf dem hochherzoglichen Schloßplatz, sondern auf etwa 24 qm schnödem Fußweg am Rande. Dort standen nun die 26 Nazis hinter dutzenden Bullenkarren und dem dazugehörigen Personal - ein jämmerlichen Anblick. Ihre Versuche Irgendjemanden zu erreichen scheiterten an dem lautstarken Protest der mehreren hundert AntifaschistInnen, die sich von allen Seiten an die Absperrungen drängelten. Es gab einige kleine Rangelein, einige Farbeier flogen.

Als die Rep`s nach einer dreiviertel Stunde genug hatten, wurden die Bullen etwas handgreiflicher, um sie sicher aus der Stadt zu bringen.
Trotz einiger verpasster Chancen, die Nazis anzugreifen, mehreren Verletzten durch Bullenattacken und 4 Festnahmen, war es Alles in Allem ein schöner Tag. Es waren wieder mal viele Menschen auf den Beinen, um den Nazis die Suppe in Oldenburg zu versalzen, was uns ja auch gelungen ist!
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