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Aktuell Wir möchten betonen, dass diese Internetseiten, die sich Alhambra-Internetzeitungstest nennen, nur Ausdruck von einigen Individuen sind, die sich dem ALHAMBRA zugehörig fühlen. Dies ist "nicht" das Sprachrohr des ALHAMBRA!!!

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Hier ein kleines Testvideo von der Spontandemo in der Oldenburger Innenstadt

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 Wir sagen wo der Spass aufhört!!!

Wozu eine Frauendemo?
 
Wir leben in einer emanzipierten Gesellschaft, die Frauenquote ermöglicht uns endlich auch ganz oben mit auszubeuten und Vergewaltigung in der Ehe ist auch schon seit ein paar Jahren strafbar. Alles Prima.

Sogar in den Krieg ziehen dürfen wir jetzt und weil alles so gleichberechtigt ist brauchen wir auch keine Beratungsstellen und Frauenhäuser mehr, so daß auch noch viel gespart werden kann.

Alles prima?! Alles Mist!

Die Realität sieht anders aus.

Das Rollenbild der Mädchen und Frauen hat sich in den letzten 150 Jahren durch vielfältige Kämpfe nur wenig verändert. Wir leben in einer von Männern dominierten Welt, in der Abwertung und Unterdrückung von Frauen die Normalität sind.
 
Gerade die sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist nicht weniger geworden. Ein Großteil aller Frauen sind in ihrem Leben mit sexueller Gewalt konfrontiert, werden als Kinder oder Erwachsene missbraucht, vergewaltigt, verprügelt oder begrapscht. Nahezu jede kennt die üblichen SprUche, Anmachen und Pfiffe. In den Medien (Werbung, Videoclips, Mode, ...) werden Frauen nach wie vor männlichen Phantasien angepasst. Und jeder Eckkiosk verkauft die passenden Begleitheftchen‑, damit sich Männer jederzeit vergewissern können, daß Frauen eigentlich nur Sexobjekte sind.
 
Diese Reduzierung und die damit einhergehende Gewalt hat System und funktioniert in den Köpfen als frauenbeherrschende Ideologie. In der "Normalität", im Alltag‑. immer!

Sexuelle Übergriffe
sind alltäglich und keine Seltenheit!

Die öffentliche Wahrnehmung wird von den Medien gezielt nur auf vereinzelte Vergewaltiger gelenkt, wodurch der Eindruck entsteht, dass "sowas" so gut wie nie stattfindet. Die alltägliche Abwertung, Ausnutzung und Gewalt gegen Mädchen und Frauen bleibt unerwähnte Realität.
Der Großteil sexueller Übergriffe findet im nahen Umfeld statt, wobei vor allem das Idealbild Famile nach wie vor hochgelobt (Werbung, Kirche, Staat) und als privater Raum gesetzlich geschützt wird. Dadurch können sich die meisten Täter sicher sein, dass sie dank finanzieller und emotionaler Abhängigigkeiten, Scham der Betroffenen und mangelnden Zeuglnnen keine Konsequenzen zu befürchten haben.
 
Möchte frau am 30. April in der Innenstadt feiern gehen, kann sie ganz frei entscheiden, ob sie sich lieber Begleitschutz organisieren oder sich alleine blöden Sprüchen und schlimmstenfalls tätlichen Übergriffen aussetzen möchte. Und als ganz entspannte Alternative lockt ja auch noch das erlesene Fernsehprogramm. Völlig falsch.
 
Wir können dorthin gehen, wo Anmache, Beleidigungen und Übergriffe gegen Frauen zum männlichen Abendprogramm
 Frauen zum männlichen Abendprogramm gehören wie Bier und Musik.
Wir werden uns dem HERRschenden Umgang mit Frauen nicht anpassen!  Wir wollen die Freiheit uns zu jeder Zeit, an jedem Ort zu bewegen, ohne dabei angeglotzt zu werden. Wir wollen andere Frauen dabei unterstützen, sich zu wehren. Wir lassen uns nicht auf Rollen und Orte festlegen und bestimmen selbst, wie wir sind und wo wir unseren Spass haben.
Deswegen machen wir diese Demo, auf der männliche Ignoranz und Gewalt weder Spass noch Platz haben.

Wir sind da
und zeigen wo der Spass aufhört!!!

Deswegen kommt am 30.4. zahlreich
zur Demo durch die Innenstadt!
Treffpunkt: 21 Uhr, vorm Alhambra, danach Party

PS: Wir wissen, dass Mädchen und Frauen unterschiedlicher und vielfältiger leben, als die gesellschaftliche Norm es vorgibt. Und auch dass die Gewalt gegen Lesben, TransgenderMenschen, Transsexuelle, ... nicht geringer ist. Trotzdem sprechen wir in diesem Aufruf von Frauen, weil es auch ein Nenner von gemeinsamen Erfahrungen ist. Alle, die sich angesprochen fühlen, gegen diese Erfahrungen von Abwertung und Unterdrückung auf die Straße zu gehen, sollen sich herzlich eingeladen fühlen.

 
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